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Niqs Reisen

Salamat, Po

Zum Wohl!

"Anything else, sir?". "No, thank you", sage ich. "And for you, m'am?". "Coffee, please", sagt Sophia. Noch nie hat mich jemand "Sir" genannt. Doch auf den Philippinen ist Höflichkeit sehr wichtig. Hier sagt man "Po".

Bevor unser Frühstück serviert wird, stellt die Kellnerin eine Glasflasche voll Wasser auf den Tisch. Um die Flaschenöffnung wurde eine Serviette gebunden. Egal, was es dann zu essen gibt, das Essbesteck auf den Philippinen beschränkt sich auf eine Gabel und einen Löffel. Mit diesem Werkzeug ausgestattet ist alles möglich. Messer sind hier unüblich und Essensstäbchen sowieso.

Als sich andere europäische Gäste auf den Weg machen, vernehme ich "Salamat, Po". So sagt man "Danke" in Tagalog und in der lokalen Sprache auf Siargao: Surigaonon (eine Visayassprache). Das hört sich doch irgendwie arabisch an. Und tatsächlich findet es dort seinen Ursprung und heißt so viel wie "Auf Ihr Wohl".

Sind wir wirklich noch in Asien?

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