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Niqs Reisen

Gamsahamnida! (감사합니다)

Wäschewaschen in Korea ist nicht so einfach.

Die westlichen Kartendienste wie Apple oder Google Maps wollen in diesem Land nicht so richtig funktionieren. Stattdessen verwenden wir die lokale App "KakaoMap", auf der Suche nach einer Waschmöglichkeit.

Jenes Geschäft, das wir für eine Wäscherei halten, ist allerdings eigentlich keine Wäscherei. Die Verkäuferin erklärt mir das alles in sehr lautem und sehr langsamen Koreanisch, als würde ich es dadurch besser verstehen. Aber Koreanisch ist und bleibt Koreanisch, eine Sprache, der ich nicht mächtig bin. Dann malt sie mir eine Karte auf ein Blatt Papier, die überraschend gut funktioniert.

"Ich halte eine handgezeichnete Karte auf einem Blatt Papier hoch. Hinter mir die Straßen von Bomun."

Diese zeigt dem Weg zur eigentlichen Wäscherei—einem Selbstbedienungs-Waschsalon. Dort ist zwar alles gut grafisch aufbereitet und man erkennt auch nummerierte, englische Überschriften wie WASH, DRY und PAY. Aber leider ist das Bezahlterminal wiederum auf Koreanisch. Eine junge Frau hilft mir dabei. "Gamsahamnida!", sage ich ihr glücklich. Danke.

Im französisch-anmutenden Hanok-Café wartet Sophia. Wir erfüllen unsere bildungskarenzlichen Pflichten, lernen Spanisch, schreiben Blogs, zeichnen Zeichnungen und genießen die Räumlichkeiten eines vorzüglichen koreanischen Cafés.

"Am Holztisch des Cafés sind unsere Laptops, ein aufgeschlagenes Notizbuch mit spanischen Vokabeln und ein Teller samt Kuchen."

"Ich sitze am Tisch, halte eine Gabel hoch und zwinkere in die Kamera. Vor mir ist ein Teller samt Brot und ein Glas mit Eiskaffee."

Draußen regnet es währenddessen in Strömen und unsere Kleidung wäscht im Salon vor sich hin. Für solche Tage des Nichtstuns bin ich dankbar. Das muss auf so einer langen Reise hin und wieder sein. Gamsahamnida.

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